Herausforderungen

(Bericht zum gemütlichen Teil der GV 1997)
Die GV Sudalpin 1997 in Grimentz dürfte vielen Beteiligten als GV der Herausforderungen in Erinnerung bleiben.
Schon am Freitag bei der Anfahrt bestand die Tücke darin, nicht den Lötschberg, sondern die Autobahn zu nehmen. Während die Autobahnbenutzer, die sich nicht durch das komische "Gr.St. " irritieren liessen, schon kurz nach Bern mit grossen grünen Schildern zu Bernard geführt wurden, geriet den Kurzdärmigen die Anfahrt zum Lötschberg zur ersten Prüfung. So musste Max nach dem Lötschbergtunnel dringendst im nächst gelegenen Restaurant notverpflegen. Zu dieser Zeit stellten sich Bernard, Ernst und Urs der zweiten Herausforderung, der Ernährung vom "Chappeau". Lange Arme oder Resistenz gegen kleinere Fettspritzer liessen uns auch diese Prüfung meistern.
Die erste Herausforderung am Samstag war wohl die Tagwache um 0815. Nachdem Ernst bis gegen 4 Uhr unaufhörlich vor kühnen Ideen nur so sprudelte und erst nachliess, als in der Minibar alles ess- und trinkbare (ausser Mineralwasser und Toblerrone) vertilgt waren, geriet die Nacht etwas zu kurz um sie ganz ohne Kater zu überstehen. Eine weitere Herausforderung, (die sich nur mit Geld regeln liess), war es, den Hotelier bei Laune zu halten, der bis zuletzt nicht wusste, wer nun wirklich und mit wieviel Frauen und Kindern den Weg nach Grimentz fand. Die Herausforderung, bei der Degustation eines speziellen Walliser Mini- Sandwiches, das "Spezielle" zu schmecken, schaffte Urs beim besten Willen nicht. Antoinette musste das Rätsel lösen. Sie gestand, dass sie eben ihr Versprechen eingelöst habe und Urs ein Stück desjenigen FAXes zu fressen gab, der Morgens um 01Uhr ihr ganzes Haus geweckt hatte. Gegen Mitternacht kam für die eingefleischten Würfler der Sudalpin, noch die herausfordernde Erkenntnis, dass es möglich ist, dass Ernst als Neumitglied samt und sonders alle Würfelrunden für sich entschied.
Der Sonntag wartete dann mit Herausforderungen auf der Skipiste auf. Abfahrten über schwarze Pisten, zuerst rasant mit Bérnhard und dann die Steilhänge mit Hampi gaben mir immerhin die Gewissheit, dass Sudalpin nicht nur eine einzigartige Segelfluggruppe ist, sondern jederzeit zur Spitzen-Skimannschaft mutieren könnte, falls das Segelfliegen dereinst nicht mehr aktuell sein sollte.